Mittwoch, 6. Juni 2007

Rock am Ring - Samstag

Nach dem Aufstehen Frühstück und bald darauf Mittagessen (Maultaschen natürlich), denn wir wollten diesmal früher los, denn um 14:30 Uhr spielten die Fratellis auf der Center.
Gesagt, getan und wir erlebten einen echt netten Auftritt von einer Band, die Potential hat, auch mal in einem späteren Slot zu spielen und die schon zu diesem frühen Zeitpunkt das Publikum mitreißen konnte.

Wenn man dann erstmal vorne drin ist, will man ja nicht unbedingt wieder raus und so blieben wir während den nächsten zwei Bands in Erwartung der Kaiser Chiefs, Mando Diao und der Beatsteaks. 30 Seconds To Mars waren kurz gesagt einfach schlecht. Musik mist, Outfits seltsam, Stimmung mau.

Wolfmother waren ne Stufe besser, als gut würde ich sie aber trotzdem nicht bezeichnen. Nicht so ganz meine Musik und dann auch noch Besoffene hinter uns, die auf den Boden gepisst haben. Naja, es hätte schlimmer sein können.

Und schließlich kamen dann die Kaiser Chiefs an die Reihe und für uns der Auftakt zu den wirklich guten Bands. Nachdem wir im letzten Jahr von ihnen nur ein paar Minuten gesehen hatten, wollten wir sie diesmal in voller Länge sehen. Die Chiefs spielten recht ordentlich und den meisten gefiel’s.

Danach Mando Diao. Auch wieder richtig gut, nach Billy Talent bis dahin auf Platz zwei der Highlights. Die Top-Songs (Sheepdog, Long before Rock’n’Roll, Down in the Past, God Knows), die ganz am Schluss dran waren, hätten zwar etwas besser verteilt werden können aber andererseits war dieses Feuerwerk an Hits die Krönung des Auftritts. Könnte zu den besten 20 Minuten des bisherigen Festivals zählen (man kann ja für alles Top-Listen aufstellen…).

Warten auf die Beatsteaks. Währenddessen zum x-ten Mal den Trailer von Stirb langsam 4 („Ich bringe den Kerl um und rette meine Tochter… oder ich rette meine Tochter und bringe den Kerl um“) und die Werbung für’s neue Album von Sunrise Avenue (vermutlich ging dafür ihre gesamte Gage drauf) gesehen.
Dann ging es los. Und wie. Schweinerock vom feinsten. Zu Beginn einiges vom neuen (und meiner Meinung nach nicht so gelungenen) Album und dann verstärkt die älteren Songs, bei denen es kein Halten mehr gab. Klare Publikumslieblinge an diesem Tag und Arnim musste die Leute eher bremsen statt sie, wie es bei den Hives der Fall war, vergeblich anzuheizen. Es blieb kaum einer zurück, der unzufrieden war. Ach was soll das untertreiben, es war jeder begeistert.

Für uns war nun Zeit, uns mal zu erholen, vor allem da nun die Smashing Pumpkins auf der Center aktiv waren. Also haben wir das einzige Mal an diesem Wochenende die Tribüne genutzt und uns danach nach T-Shirts umgeschaut und wieder was gelernt: Die sollte man gleich freitags kaufen. Samstagabend waren jedenfalls die schönsten schon ausverkauft oder nur noch in XL erhältlich (und wer die RAR-Größen kennt, weiß dass man da noch eine Nummer draufrechnen muss).

Aber es hatte einen Grund, dass wir noch auf den Festivalgelände geblieben waren und der hieß Sugarplum Fairy. Die kleinen Brüder von Mando Diao (musikalisch sowieso und der Sänger ist auch tatsächlich leiblich mit ihnen verwandt) spielten um Mitternacht auf der Clubstage, die dieses Jahr in einem großen Zelt untergebracht war. Das erste mal übrigens, dass ich dieses Jahr eine andere Bühne als die Centerstage zu Gesicht bekam ;-) Die Zuckerbrot-Feen (ich nominiere sie hiermit für den bescheuertsten Bandnamen der letzten Jahre) standen ihren Vorbildern (zu denen auch noch Oasis gehören müsste) kaum nach und legten eine saubere Show hin. Sicherlich eine Band, die man im Auge behalten sollte, die zweite Neuentdeckung nach Muse.

Man merkt, dass Tag zwei vorbei ist, vor allem daran, dass der Heimweg nochmal deutlich schwerer fällt und schmerzhafter ist als am Tag davor. Auf dem Zeltplatz angekommen nochmal „Peeetaaaaaaaaa“ gewürdigt (nein, das muss man als Außenstehender nicht verstehen) und die famose GSE bewundert und dann ab in die Heia.

Eine Heizung rastet aus

Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint".

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