Früher war alles besser(?)
Als ich heut morgen den Hörsaal für die erste Vorlesung im neuen Semester betrat, traute ich meinen Augen kaum: Gepolsterte Bänke! Das erste Glück, nachdem ich wohlig in die weichen Polster gesunken war, wurde zwar für einen Moment von der Befürchtung verdrängt, dass dem sanften Einschlummern bei den zu unmenschlichen Morgenstunden stattfindenden Vorlesungen nun nichts mehr im Wege steht. Aber dann genoss ich nur noch das Kino-Feeling, lobte im Stillen den verbesserten Service, den bestimmt die Studiengebühren möglich gemacht hatten (auch wenn die Polsterung wohl schon einige Jahre auf dem Buckel hat – aber man will doch mal positiv denken) und lehnte mich bequem zurück.
Und dann betrat ein älterer Herr den Hörsaal. Stellte sich nicht vor, sprach kein Wort der Begrüßung, sondern legte einfach los. Allerdings ohne sein Mikro aufzudrehen. Sein Gebrummel und die Kritzeleien an der Tafel ließen darauf schließen, dass wir gerade in den Genuss einer Wiederholung kamen. Nur leider bekam man davon endgültig nichts mehr mit, als ein lauter Baulärm begann, den Raum einzunehmen. Nachdem so einige Minuten verstrichen waren, verließ unser Professor den Raum. Wir waren froh, dass nun endlich für Ruhe gesorgt werden sollte.
Weitere Minuten zogen ins Land. Doch kaum, dass er zurückgekehrt war, fingen die Schleifmaschinen wieder an, zu kreischen und donnernde Hammerschläge zeigten uns, wer der wahre Herr im Hause ist. Nach insgesamt gut einer halben Stunde meinte unser Dozent etwas von „für heute Schluss“ und verließ den Raum.
Seinen Namen wissen wir immer noch nicht. Aber so mancher von uns hat seine stoische Ruhe und bayerische Gemütlichkeit schon liebgewonnen… während der Rest überlegt, wie er um alles in der Welt die Prüfung im Sommer bestehen solle.
Und dann betrat ein älterer Herr den Hörsaal. Stellte sich nicht vor, sprach kein Wort der Begrüßung, sondern legte einfach los. Allerdings ohne sein Mikro aufzudrehen. Sein Gebrummel und die Kritzeleien an der Tafel ließen darauf schließen, dass wir gerade in den Genuss einer Wiederholung kamen. Nur leider bekam man davon endgültig nichts mehr mit, als ein lauter Baulärm begann, den Raum einzunehmen. Nachdem so einige Minuten verstrichen waren, verließ unser Professor den Raum. Wir waren froh, dass nun endlich für Ruhe gesorgt werden sollte.
Weitere Minuten zogen ins Land. Doch kaum, dass er zurückgekehrt war, fingen die Schleifmaschinen wieder an, zu kreischen und donnernde Hammerschläge zeigten uns, wer der wahre Herr im Hause ist. Nach insgesamt gut einer halben Stunde meinte unser Dozent etwas von „für heute Schluss“ und verließ den Raum.
Seinen Namen wissen wir immer noch nicht. Aber so mancher von uns hat seine stoische Ruhe und bayerische Gemütlichkeit schon liebgewonnen… während der Rest überlegt, wie er um alles in der Welt die Prüfung im Sommer bestehen solle.
UlfsHeizung - 16. Apr, 19:59